Menschliche und Industrielle Rationalisierung

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Menschliche und Industrielle Rationalisierung

Mit der Industrialisierung kamen auch die Methoden der Rationalisierung. Auf Ebene einer Industrie wurden Arbeitsabläufe automatisiert, Prozesse optimiert, Potential gebündelt etc. Auf Ebene des Dienstleistungssektors hat man heute moderne Computersysteme im Einsatz, wo früher noch Aktenschränke standen, man hat Organisationen optimiert und die IT entwickelt um die Dinge zu vereinfachen, zu verschnellern und zu rationalisieren. Der Zweck der Rationalisierung besteht (oder sollte bestehen?) doch im Ziel, zu erledigende Arbeiten auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, sei dies nun aus Ressourcensicht, Kostensicht oder Zeitsicht. Damit man weniger zu tun hat? Das würde ja eigentlich ganz schön klingen. Aber was macht die Menschheit daraus? Und wohin führt das?

Wenn der Tag kommt, in ferner Zukunft, dass alles soweit rationalisiert ist, dass es tatsächlich fast niemanden mehr braucht, um "es im Gange zu halten". Was tun dann die 99%, welche nichts mehr zu arbeiten haben weil es nichts mehr gibt? Dürfen sie dann frei entscheiden, was sie zu gedenken tun mit der nun verfügbaren zeit?

Oder werden sie eher von einem selbstgeschaffenen System irgendwie "beschäftigt"?  Das ist natürlich nur ein Gedankenspiel, aber in der Realität ist es doch genaugenommen so, dass Rationalisierung automatisch Stellen streicht. Einige Leute werden arbeitslos, in der Theorie sollten diese aber befähigt sein, wieder Arbeit zu finden. Aber das ist eigentlich Blödsinn. Klar, hier in der Schweiz sind die Wellen der gefühlten Arbeitslosigkeit noch gering, aber wie sieht es in den USA aus? In Italien, in Spanien, in Griechenland? Und in vielen anderen Ländern auch. Ganz Afrika ist doch genaugenommen und sarkastisch formuliert "Arbeitslos". Dies ist nun natürlich alles im Zuge der "Finanzkrise" drastisch eskaliert.

Die einfachste Methode, schnell und kurzfristig effizient Kosten einzusparen, ist es, Leute zu entlassen. Das ist sehr tragisch und bedauernswert, ist aber vielfach Praxis. Man gucke sich aktuell Opel an. So sind nun viele Betriebe gezwungen, ihre Strukturen zu rationalisieren, um der Finanzkrise auf dieser Ebene entgegenzuwirken. Was mehr Arbeitslose zur Folge hat. 

So glaube ich sagen zu können, dass bei anhaltender Rationalisierung es schlicht und einfach nicht mehr möglich ist, alle Menschen "zu beschäftigen". In unserem System hätte dies früher oder später den Zusammenbruch jeglicher Sozialvorsorge als Konsequenz. Aber genau das wird doch nun weltweit vollzogen. Es wird beim Personal gespart, Entlassen, die Staaten können ihre Belegschaft nicht mehr finanzieren, was Entlassungen nach sich zieht.

Und da zur Zeit die wirklichen Innovationen ausbleiben, die wieder einen Jobmarkt bilden könnten, dreht sich die Spirale immer schneller. Der einzige Grund, warum das System noch nicht zusammengeklappt auf dem Boden liegt, ist die gigantische Geldschwemme, die von Nationalbanken und Geschäftsbanken generiert wurden. Dies wird aber nicht ewig so weitergehen können.

Als damals Lehman Bors. zusammenbrach, und es offensichtlich wurde, wieviele Leichen in den Kellern der Banken rumliegen, hatten die Banken "Backup" vom Staat. Dh. der Staat emmitierte frisches Geld und es wurden Staatsanleihen ausgegeben. Damit wurden die Löcher der Banken gestopft, es taten sich noch mehr Abgründe auf, es wurde noch mehr gestopft. Was u.A. zur Folge hatte, dass die Zinsen für 2, 5 und 10jährige Staatsanleihen der "PIGS" zeitweise auf Rekordniveau harrten. Dies hatte zur Folge, dass die Nationalbanken nun direkt am Staatsanleihenmarkt eingriffen. Und die Geschäftsbanken konnten ihr altes Zockerspiel wieder von vorne beginnen, mit noch perverseren Gesichtern wie zum Beispiel der Nahrungsmittelspekulation.

Als Folge davon konnten die Aktienmärkte vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Vorerst. Gleichzeitig steigen aber die Staatsverschuldungen, die Automobilbranche steckt in einer Existenzkrise, man hört und liest täglich von Entlassungen. Der Baltic Dry verharrt auf der Stelle und von den Rohdaten her ist es doch eigentlich schlimmer denn je.

Nun haben die Nationalbanken ihrerseits genaugenommen auch noch einen Backup. Dieser Backup lautet "Steuerzahler" resp. Inflation. Wenn wir in die USA gucken haben die eine Gesamtverschuldung von bald mal 17 Bio US$. Ausgeschrieben ist das 17'000'000'000'000. Dieses Geld werden sie zum effektiven Wert (nicht inflationiert) nie und nimmer zurückzahlen. Wie denn auch? Und wenn dann noch immer mehr und mehr dazukommt, verliert das Geld automatisch an Wert. Wer sich an die Inflationsraten des 2ten Weltkrieg erinnern mag, es gab damals Geldscheine mit dem Aufdruck "Einer Million Mark". Damit konnte man sich dann ein Brot kaufen.

Der Weg der Inflation ist der Weg, die Schulden und gleichzeitig auch das Staats- und Volksvermögen  zu entwerten. Dies ist der "Backup" der Nationalbanken beim Volk, denn Inflation betrifft jeden. Und auch dieser Backup wird mit jedem neuen Quantitative Easing mehr belastet. Und so sind wir Sklaven des Kapitals.

Das System der Rationalisierung und Gewinnmaximierung steht doch genau genommen vor einem unvermeidlichen Zusammenbruch, wenn sich nicht etwas fundamentales ändert an der Ausrichtung. 

Um die Rationalisierung und deren Folgen noch in Zusammenhang mit der VonMaslow-Pyramide zu bringen, wäre die ganze Inflation eigentlich kein Problem, wenn die Grundbedürfnisse der Menschen nicht geldgedeckt wären, sondern Ressourcengedeckt. Das ein jeder was klitzekleines tun sollte für das tägliche Essen ist wohl einleuchtend. Wie weit dies aber gehen sollte / müsste ist ein anderes Thema. Die Ressourcen sind vorhanden. Das Know-how ebenfalls. Aber das alte System, welches wir haben, ist mittlerweile definitiv ein Auslaufmodell und keinesfalls zukunftstauglich.   

Die ganze Rationalisierte Welt bringt auch menschliche Konsequenzen mit sich. Genaugenommen ist doch der westliche Tagesablauf in groben Zügen völlig durchrationalisiert. Man steht um die gleiche Zeit auf, macht den Wecker aus. Vielleicht frühstück? Zähneputzen, sich her richten, mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit/in die Schule, dort seinen durchrationalisierten Arbeitsalltag hinter sich bringen. Heimkommen. Sich der Familie, den Hobbys oder anderen Dingen hingeben. Schlafen. Am nächsten Tag dasselbe.

Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein? Oder Irre ich mich da?

SO FAR FOR TODAY

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Special music for relaxation, meditation and healing. Are frequencies that affect the balance and harmony of the body, restoring energy patterns. Among other tunes are Ahu Saglam, Arnica Montana and music with dolphins and whales. Música especial para relajarse, meditar y sanar. Son frecuencias que inciden en el equilibrio y la armonía del cuerpo, restableciendo los patrones energéticos. Entre otras, se encuentran melodías de Ahu Saglam, Arnica Montana y música con delfines y ballenas. RELAJACIÓN MÚSICA, MÚSICA RELAX, MÚSICA MEDITACIÓN, MEDITATION MUSIC, FRECUENCIAS SANADORAS, MUSICA ALTERNATIVA, MUSICA SANADORA, MUSICA PARA SANAR EL ALMA, HEALING MUSIC, MUSIC FOR HEALING,healing frequency, FREQUENCY TO HEAL, MUSICA ESPIRITUAL, SPIRITUAL MUSIC, MUSICA DELFINES, DOLPHIN MUSIC, MUSICA NEW AGE, MUSICA REIKI, MUSICA YOGA, MUSICA DE BALLENAS, RELAX MUSIC FRECUENCIAS SAGRADAS SOLFEGGIO